Im Dezember hiess die Gemeinde im Rahmen der „Offenen Kirche im Advent“ an fünf Anlässen Gäste willkommen. Offene Proben, ein musik- und lichterfüllter Advents- und Weihnachtsgottesdienst sowie die Botschaft „Fürchte dich nicht“ führten in eine frohe Weihnachtsfeier mit herzlicher Gemeinschaft
Offene Kirche im Dezember Im Rahmen der „Offenen Kirche im Advent“ wurden Besucherinnen und Besucher im Dezember an fünf Anlässen herzlich willkommen geheissen – zu Musik, Begegnung und einem Moment des Innehaltens. Nebst den offenen Orchester- und Chorproben waren insbesondere der Adventsgottesdienst sowie der Weihnachtsgottesdienst besondere, musik- und lichterfüllte Höhepunkte.
Der Adventsgottesdienst stand unter dem Leitmotiv „Fürchte dich nicht“ – als roter Faden durch die biblische Weihnachtsbotschaft und als Ausblick auf das Jahresmotto 2026.
Musikalischer Rahmen: Bewusst gewählt wurden Lieder, die vielen noch aus der „Zäller Wiehnacht“ vertraut sind – sie schufen Nähe, Wärme und gemeinsame Erinnerung.
Der Gemeindevorsteher wählte als Biblische Grundlage für seine Adventsbotschaft:
Lk 1,30: Die Verkündigung Gabriels an Maria – „Fürchte dich nicht!“
Lk 2,10: Die Botschaft der Engel an die Hirten – „Fürchtet euch nicht!“
Zentrale Botschaft: In Jesus ist Gott Mensch geworden. Damit wird Gottes Nähe konkret – nicht abstrakt, sondern mitten im Leben.
Blick auf Jesu Handeln: Jesus wandte sich besonders den Menschen am Rand der Gesellschaft zu. Das macht deutlich: Gottes Zuwendung gilt nicht den „Starken“, sondern gerade denen, die sich klein, übersehen oder belastet fühlen.
Vertrauen trotz Unverständnis: Die Aufforderung „Fürchte dich nicht“ öffnet den Raum, Gottes Botschaft auch dann vertrauensvoll anzunehmen, wenn sie unser Denken übersteigt.
Mit dem kommen, was wir haben: Wie die Hirten zum Stall brachten, was sie hatten (ihre Herde, ihr einfaches Leben), dürfen auch wir im Gottesdienst mit allem zu Gott kommen, was uns beschäftigt.
Auch zur Sündenvergebung: Gerade hier gilt: Alles, was auf dem Herzen liegt, darf vor Gott gebracht werden – ohne Maske, ohne Zurückhalten.
Gemeinsamer Abschluss: Das zusammen gesungene „Was isch das für e Nacht“ bildete einen stimmigen Übergang zur anschliessenden Weihnachtsfeier.
Im Anschluss fanden sich die Teilnehmenden in den Nebenräumen der Kirche zu einem Festschmaus voller Köstlichkeiten ein. In herzlicher Gemeinschaft wurde genossen, gelacht und erzählt – eine warme, frohe Weihnachtsstimmung, die spürbar nachklingt und vielen Freude und Zuversicht mit auf den Weg gab.