Zürich-Hottingen

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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Mit Freude im Amt – letzter Gottesdienst von Bezirksältestem Roland Keller

27.08.2025

Am 27. August 2025 diente Bezirksältester Roland Keller letztmals in seinem aktiven Amt der Gemeinde Zürich-Hottingen und Zumikon in einem Gottesdienst. Bischof Rudolf Fässler überraschte den Dienstleiter mit seiner Teilnahme sowie weiteren anwesenden priesterlichen Amtsträger aus den Zürcher Kirchenbezirken, welche er eingeladen hatte.

Der Bezirksälteste verarbeite in Zürich-Hottingen ein Textwort aus Prediger 11,4:
„Wer auf den Wind achtet, der sät nicht; und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.“

Bezirksältester Keller ermutigte die Gemeinde, nicht auf vermeintlich günstige Umstände zu warten, sondern im Glauben entschlossen zu handeln. Wer zu lange zögere, verpasse Chancen – auch im Geistlichen. Der Auftrag Gottes sei, jetzt Gutes zu tun, sowohl für den Mitmenschen wie auch für sich selbst. Er erinnerte daran, dass Sorgen und Ängste wie Wolken wirken können, die uns blockieren. Entscheidend sei, Gott zu vertrauen, den Heiligen Geist wirken zu lassen und das Evangelium mit Freude weiterzutragen – besonders auch an die nächste Generation.

Weitere Predigtbeiträge vertieften die Aussage, dass jetzt die Zeit ist, Gutes zu tun:

  • Bischof Rudolf Fässler rief dazu auf, dass uns nichts aufhalten dürfe, den Kernauftrag Gottes zu erfüllen. Am Beispiel Eliesers, der für Isaak eine Braut suchte, machte er deutlich: „Haltet mich nicht auf!“ – keine äußeren Umstände sollen uns davon abhalten, den Weg zu Gott konsequent zu gehen.
  • Hirte Daniele Capossele betonte, dass der Gottesdienst Begeisterung wecken und der Heilige Geist tief wirken solle. Er fügte an, dass es gilt, die Zeit zu nutzen, heute Gutes zu tun und ein Licht in einer erkalteten Welt zu sein.

  • Evangelist Roland Studer fasste zusammen, dass es nicht genüge, nur über Glauben und Liebe zu sprechen, sondern dass diese aktiv in die Tat umgesetzt werden müssen.

Zum Abschluss dankte Bezirksältester Keller allen Gemeinden und Amtsträgern für die gemeinsame Zeit. Er betonte, dass sein Amt stets von Freude geprägt gewesen sei, und wünschte allen, die im geistlichen Amt und in Diensten wirken:
„Macht es mit Freude, und ihr werdet Gott immer wieder erleben.“