Der jährliche Besuch der Studentinnen und Studenten des Religionspädagogischen Instituts (RPI) zwecks Informations- und Gedankenaustausches fand bereits zum dreizehnten Mal statt, dieses Mal in der Neuapostolischen Kirche in Zürich-Hottingen.
Die Besucher wurden zu Beginn im Kirchensaal der neu renovierten Kirche Zürich-Hottingen empfangen. Nebst der Erläuterung der architektonischen Elemente der neu gestalteten Kirche wurde auch auf den Ablauf eines Gottesdienstes und die Liturgie eingegangen.
Anschliessend vermittelte der Leiter Kommunikation & Ökumeneverantwortliche des Bezirkes, René Schneider, einen Einblick in die Lehre und das Leben der Neuapostolischen Christen und ging insbesondere auf die Geschichte und Organisation sowie die Entwicklung in der Ökumene ein. Da dieser Studienjahrgang eine kleinere Gruppe umfasste, entstand ein reger Dialog zu der in der Aussenwirkung deutlich wahrnehmbaren Öffnung der Neuapostolischen Kirche. Die Studierenden stellten auch grundsätzliche Fragen zum Glauben, zum Apostelamt und interessierten sich insbesondere für die Ordination von Frauen ins geistliche Amt und ersten Erfahrungen damit.
Als angehende Religionspädagoginnen und -pädagogen absolvieren sie eine zwei Jahre dauernde Ausbildung (Bachelor) und interessierten sich auch für den kirchlichen Unterricht in der Neuapostolischen Kirche. Die anwesenden Lehrkräfte der Gemeinde stellten die aufliegenden Unterrichtsmaterialen der vier Unterrichtsstufen vor und im regen Austausch wurden Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede festgestellt.
Abschliessend bedankten sich die Studierenden und Dr. Christian Ruch herzlich für die Informationen und neuen Erkenntnisse zum neuapostolischen Glauben und zum Kirchenverständnis.
Das RPI Luzern
Das Religionspädagogische Institut (RPI) der Theologischen Fakultät Luzern dient der Ausbildung von Religionspädagoginnen und Religionspädagogen in den Bereichen Schulischer Religionsunterricht, Gemeindekatechese und Kirchliche Jugendarbeit. Der Besuch anderer Kirchen erfolgt im Rahmen des Seminars «Neue religiöse Bewegungen».